Urlaub auf Madeira |
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Montag, 18. November 2002 |
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Heute stand eine Autotour auf dem Programm. Es ging im Gegensatz zu gestern in Richtung Westen. Zuerst durch viele Schluchten mit grünen Feldern und Dörfern mit kleinen Häuschen, und später durch einem dichten Wald.
In Achadas da Cruz besuchten wir den Miraduoro, wo Lars mit Erleichterung feststellte, dass die Seilbahn, die direkt nach unten an die Küste führte nicht in Betrieb war. Trotzdem war die Aussicht schön und wir bemerkten das erste Mal, dass unser Mietwagen, nicht allzu gerne steil bergauf fährt, schon gar nicht unter voller Besetzung.
Wieder oben auf der Strasse angekommen, ging es weiter nach Porto Moniz, wo wir oberhalb der Stadt den fantastischen Blick hinunter auf die Häuser und die Felsenpools genossen.
Die Fahrt führte nun entlang der spektakulären Küste, unten toste das Meer, dann die Strasse und daneben direkt die Steilwand. Die Strasse befindet sich so nahe am Meer, so dass die Brandung öfter bis auf die Strasse kam. Zwischen Sao Vicente und Seixal fuhren wir über die alte schmale Küstenstrasse, die teilweise nur an der Steilwand klebt und ab und zu ein Wasserfall auf die Strasse fällt.
Den letzen Teil konnte man leider nicht mehr befahren, aber wenigstens ließ
sich vom Miradouro in Seixal aus ein Blick auf das Teilstück erhaschen.
Wie man früher in beide Richtungen auf dieser Strasse mit Autos gefahren
ist, ist mir ein Rätsel oder der Grund, wieso man auf Madeira so gut Auto
fahren kann.Die neue Strasse führt ja leider nur noch durch Tunnels, so dass man von der steilen Küste nicht mehr viel mitkriegt. Von Sao Vicente ging es hinauf auf den Encumeda-Pass. Von hier aus hat man sowohl einen schönen Blick auf die hohen Gipfel, nach Norden auf San Vicente und nach Süden in das Tal der Ribeira Brava.
Weiter führte unser Weg
von hier aus durch die Wolken auf die Paul da Serra, wo wir uns am blauen
Himmel und den leuchtenden Farben erfreuen konnten. Die Hochebene ist auch
sonst ganz anders als der Rest der Insel - lange gerade Strassen und wenig
grün.Doch bereits nach wenigen Kilometern war die Freude an den geraden Strassen vorbei und wir bogen auf eine schmale Strasse mit vielen Schlaglöchern nach Rabacal ab. Natürlich mussten uns auch noch einige Autos entgegenkommen, so dass Lars kräftig kurbeln musste.
Schließlich hatten wir es geschafft,
wobei wir bei der Parkplatzsuche beinahe unseren eigenen Einweiser überfahren
hätten und machten uns auf den Weg zu den 25 Fontes. Zuerst führte der Weg über etliche Treppen hinunter zu den Levadas. Dort begann Lars Schwindelfreiheitsprüfung. Der Weg wurde immer schmaler und der Abhang immer steiler, so dass selbst ich anfing mich am Levadarand festzuhalten, denn 30 cm Weglein und dann nichts mehr, ist nicht ganz ohne. Aber der Weg lohnte sich, denn die 25 Fontes ergossen sich hinunter ein einen wunderschönen kleinen See, der von steilen Felswänden umrahmt wurde, die in Rot- und Schwarztönen schimmerten und von dem üppigen grün wunderbar ergänzt wurden. Nachdem wir uns wieder hochgekämpft hatten, wollten wir nur noch eins, nämlich nach Hause (und natürlich nochmals einkaufen). |
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